Die Idee

Jedes Jahr wieder kommen die Fastenvorsätze und dann verschwinden sie – erfolgreich oder auch nicht. Von Aschermittwoch bis Ostern posten wir regelmässig Ideen und Impulse für nachhaltiges Leben auf diesem Blogg. Vom 14. bis 21. März schaffen wir zudem bei mehreren Treffen in Zürich einen Raum für eine nachhaltige Fastenerfahrung.

Wir schreiben weiter in unregelmässigen Abständen bis Ostern!

Wer wir sind

Meinrad Furrer

Beauftragter Spiritualität bei Katholisch Stadt Zürich

Seit vielen Jahren faste ich. Ebenso beschäftigt mich seit vielen Jahren die Frage, warum der grosse Verbrauch von Ressourcen in unserer Kultur oft gerade nicht zu einem Zuwachs von Zufriedenheit führt. Deshalb begleite ich gern Fastengruppen, weil neben den wohltuenden körperlichen Effekten des Fastens auch Fragen einer gerechten und nachhaltigen Lebensführung in den Blick kommen. Ich liebe es, solche ganzheitlichen Prozesse zu begleiten.

Kontakt: meinrad.furrer@zh.kath.ch

Melanie Gajowski

Ökonomin und Ethikerin


Fasten gehört seit nunmehr 30 Jahren zu meinen regelmässigen Gesundheitsritualen, etwas für Körper, Geist und Seele. Nachhaltigkeit sowie verantwortungsvolles und genügsames Handeln sind für mich Grundlagen eines guten Lebens. Beides zu verbinden und daneben sich noch gemeinsam mit anderen Menschen, die sich dabei unterstützen und ihre Erfahrungen austauschen, im Austausch zu sein, darum begleite ich regelmässig Fastengruppen.

Kontakt: melgajowski@me.com

Aktuelle Beiträge

Ab Aschermittwoch begleiten wir Dich mit kleinen Impulsen auf diesem Blog. Nachfolgend findest Du alle Einträge.

Nach dem Fastenbrechen

Seit gestern esse ich wieder. Ich habe es vermisst, mit den andern in der Fastengruppe zusammen das Fasten zu brechen. Fastenbrechen ist immer ein sehr spezieller Moment, ein Fest. Also machte ich für mich selber ein kleines Fest. Ich putzte das Fenster vor meinem Tisch. Ich deckte den Tisch festlich, mit Tischtuch, Kerzen und Blumen und richtete meinen Teller mit…

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Fastenbrechen

Bild: Vroni Grütter; Text: Meinrad Furrer Morgen beenden wir in unserer Fastengruppe die Fastenwoche. Leider nicht zusammen. Das Fastenbrechen war immer ein Fest. Das Ende der Fastenzeit ist ein unglaubliches Erlebnis. Nach einer Zeit des bewussten Verzichts auf Nahrung essen wir wieder zum ersten Mal. Ich beginne jeweils mit einer Kartoffel. Ohne Salz. Wow, wie eine Kartoffel schmeckt! Es ist…

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Eine andere Sicht

ein Beitrag von Claudia Fehr ich faste seit 6 Tagen freiwillig – ob ich eingestiegen wäre mit dem Corona, ist eher unwahrscheinlich. Der Verzicht auf Nahrung geht gut, aber ich bin dünnhäutiger und nicht so belastbar. Die täglichen News zum neusten Stand der Einschränkungen – folglich auch keine Treffen mit den Mitfastenden, also Verzicht auf physischen Kontakt. Aber das ist eigentlich…

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Welche Kirchen brauchen wir?

Anhand meiner Theologie des Bauchnabels, die ich in einem früheren Blog entworfen habe,  skizziere ich eine Kirche, wie ich sie mir wünsche. Ich entwickle es an den Elementen zyklisches Sein, Angst, Begehren und Macht. Zyklisches Sein Ich wünsche mir Kirchen, die … … ein ausgeprägteres Geschichtsbewusstsein entwickeln, da die momentanen Formate und Lehrmeinungen der Kirchen ein Produkt der letzten Jahrzehnte…

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Fasten mit Corona

Ein Beitrag von Igrid Grave Weil lange auf diese Zeit geplant, bin ich eingestiegen in eine Fastengruppe – trotz Corona! Ich gehöre aufgrund meines Alters zur Risikogruppe. Fasten bedeutet vordergründig Verzicht auf Ernährungsgewohnheiten. Dies fördert die Selbstdisziplin. Im Laufe einer Woche runterfahren auf Gemüse- oder Obstsaft, Tee und Wasser. Die neue Herausforderung in der gegenwärtigen Situation heisst Corona. Ich faste…

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Was hat Würde mit Fasten zu tun?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Würde – schon wieder so ein altehrwürdiges Wort, welches es mir angetan hat. Würde ist der Wert, der einem Menschen innewohnt, das Bewusstsein des eigenen Wertes (siehe Duden). Die Würde des Menschen ist in diversen Grundgesetzen verankert und wie es heisst, unantastbar. Doch wie gehen wir selber mit unserer Würde um? Welchen Wert geben wir…

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Eine Theologie des Bauchnabels

Die Suche nach dem, was unser Leben nährt Unser Bauchnabel ist ein markantes Zeichen in der Mitte unserer Körper. Ich finde, seine Bedeutung wird total vernachlässigt. Wenn wir heute sagen, jemand betreibe Nabelschau, dann meinen wir, dass jemand einer übertriebenen Beschäftigung mit der eigenen Person huldigt, die von wichtigeren Aufgaben ablenkt und eine nötige Hinwendung zur Umwelt verhindert. Dabei kommt…

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Genügsamkeit

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Zu Beginn der Fastenzeit ist mir das Wort Genügsamkeit in einem Artikel zum Thema Geld aufgefallen. Das Wort und seine Bedeutung begleiten mich seitdem. Ich wollte schon länger darüber schreiben. Heute beginne ich damit. Es ist schon seltsam, wie sehr sich das Thema «Geld und Fasten», welches ich mir für diese Fastenwoche ausgesucht habe, in…

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Freiwillig

Im Moment wird den Menschen wegen der Corona-Krise grad viel an Einschränkungen abverlangt. Unfreiwillig! Ich faste. Und dies freiwillig. Ich kann es mir leisten, ich bin nicht arm. Das unterscheidet mich von Milliarden von Menschen weltweit, die aus Not auf Nahrung verzichten müssen. Das gibt mir ein grosses Privileg. Und jene, die Privilegien haben, haben eine Verantwortung. Ich habe mehr…

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Was ist mir meine Geldfreiheit und ein gutes Leben wert?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Mit dieser Frage habe ich am Samstag meinen Blogeintrag beendet. Und damit mache ich heute weiter. Wer mich kennt, weiss, dass Geld für mich etwas sehr Schönes ist, aber auch etwas, dass ich, obwohl ich mich täglich damit beschäftige, vielleicht nie wirklich verstehen werde.  Für diese Blogreihe in der Fastenzeit habe ich einige meiner alten…

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Wie gelingt es positive Veränderungen auch langfristig beizubehalten?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Die Coronakrise hat auch uns zu Veränderungen im Ablauf der Fastenwoche veranlasst. Wir haben entschieden, uns nicht im öffentlichen Café «Jenseits im Viadukt» zu treffen, sondern nur in der Altstadt im Raum an der Trittligasse 16 Annex und dies an den entsprechenden Tagen jeweils um 16 Uhr, das nächste Mal also heute um 16 Uhr…

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Warum tust du dir das an?

Von Menschen, die keine Erfahrung mit Fasten haben, das heisst, die noch nie für eine Woche vollständig auf Nahrung verzichtet haben, werde ich immer wieder gefragt: Warum tust du dir das an? Die Hintergründe dieser Fragen sind vielfältig: sie reichen von: ich esse zu gern, ich lass mich doch nicht einschränken in meinem Genuss bis zu Angst, eine Fastenwoche sei…

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Nachhaltigkeit und Verzicht

ein Beitrag von Julia Medugno Können wir die seit 1970 angestrebte Nachhaltigkeit zur Bewahrung der Schöpfung erreichen, ohne dass der einzelne Mensch lernt, gerne zu verzichten?Muss Verzichten etwas Negatives bleiben? Oder verzichten wir, um den seit Anfang der Schöpfung an uns gerichteten Auftrag des Achtgebens auf Pflanzen und Tiere aus tiefstem Herzen umsetzen zu können? Dieser Würde-gebende Auftrag des Behütens…

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Samstag, 14. März 2020 – Meine Woche ohne Nahrung beginnt.

Ein Beitrag von Melanie Gajowski In dieser Woche möchte ich täglich die Gedanken zum Thema Geld und Fasten weiterentwickeln. Dabei freue mich sehr auf den Austausch mit anderen Menschen, denn Geld ist ja etwas ganz Persönliches und gleichzeitig auch etwas, dass uns alle betrifft, denn wie bereits im Blog «Kann man Geld essen?» erwähnt, ist Geld etwas, dass nur in einer Tauschbeziehung…

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Fasten beginnt mit der Darmreinigung

Jede Fastenzeit ist eine wundervolle Chance, sich auf etwas Neues, die eigene Entwicklung einzustellen. Meine Erfahrung der letzten Jahre: Je früher ich beginne, mich seelisch auf dieses „neue Leben“ einzustellen, desto besser kann der Start gelingen. Ich beginne immer mit drei Entlastungstagen, an denen ich weniger esse und mehr trinke. ich beginne am Freitag Abend mit der gründlichen Darmreinigung das…

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Ein Leben ohne Geld

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Für den Moment möchte ich noch ein wenig bei der Wirkung des Geldfastens verweilen. Natürlich bin in nicht die erste, die sich über den Verzicht von Geld Gedanken macht. Im Internet gibt es inzwischen unzählige Artikel zum Leben ohne Geld. Es gibt auch einige Menschen, die für mehrere Jahre vollständig ohne Geld gelebt haben und…

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Kann man Geld essen?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Nein – natürlich nicht. Geld selber nährt uns nicht. Wir müssen es immer in etwas anderes, zum Beispiel in Lebensmittel, umtauschen. Leben vom Geld können wir also nicht.  «Was könnte die Wirkung von Geldfasten sein?» Diese Frage habe ich zum Ende des zweiten Blogeintrages gestellt. Bevor ich die Frage zu beantworten versuche, möchte ich zunächst…

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Wenn Geldflüsse unterbrochen werden: Führt der Coronavirus zu unfreiwilligem Geldfasten?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Natürlich beschäftigt auch mich im Augenblick der Coronavirus. Spannend, dass dieses Ereignis zufällig in diese Fastenzeit fällt. Die Massnahmen, mit welchen man die Entwicklung in den Griff zu bekommen versucht, führen auf ganz unterschiedliche Weise auch dazu, dass auf viele unterschiedliche Dinge verzichtet werden muss. Freiwillig und unfreiwillig. In der Schweiz wurden so unterschiedliche Events…

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Geldfasten, was genau könnte das sein?

Ein Beitrag von Melanie Gajowski Die Definition für Fasten lautet im Duden: „Sich für eine bestimmte Zeit ganz oder teilweise der Nahrung enthalten oder auf den Genuss bestimmter Speisen verzichten“. Für mich ist das Fasten eine sehr bewusste Entscheidung. Viele sehen den Verzicht auf Nahrung als ein Leiden und somit eine Art Selbstkasteiung. So geht es mir nicht. Die Entscheidung für…

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Fasten 2020 – Eine Forschungsreise zu den Selbstheilungskräften des Geldes

Beitrag von Melanie Gajowski Unsere Fastenwoche nimmt Formen an. Vom 14. – 21. März 2020 werden wir wieder zum gemeinsamen, nachhaltigen Fasten im Alltag einladen. Dieses Jahr verbinden wir damit zwei Orte im Kreis 5 und Kreis 1. Treffpunkte werden die Trittligasse 16 in der Zürcher Altstadt und neu zusätzlich am Mittag das Jenseits, ein Café und Begegnungsort in den…

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Aschermittwoch – ein vergessener Tag

Ich sitze mit einem für einige Zeit letzten Whiskey an meinem Schreibtisch und bearbeite den ersten Beitrag zum Fastenblog. Morgen ist Aschermittwoch und ab morgen verzichte ich auf Alkohol. Ich liebe diese Tage, die mit Bedeutung aufgeladen sind. Sie helfen mir über mein Leben nachzudenken und es nachhaltig zu gestalten. Zugegeben: mit dem Aschermittwoch bin ich da inzwischen ziemlich einsam.…

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